Würzburg

Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Im Norden von Bayern idyllisch am Main gelegen und von Weinbergen umringt. Viel junges und internationales Publikum - auf eine Einwohnerzahl von 125.000 kommen 35.000 Studierende. Das ist die Stadt Würzburg mit ihrer Julius-Maximilians-Universität (JMU), die es seit 1402 gibt, und ihren zwei weiteren Hochschulen.

Mit rund 29.000 Studierenden gehört die  in JMU zu den mittelgroßen Universitäten. Hier gibt es 245 Studiengänge. Zu den klassischen Fächern Medizin, Theologie, Philosophie und Jura sind viele innovative Studienangebote dazugekommen, etwa Digital Humanities, Games Engineering, Luft- und Raumfahrtinformatik, Medienkommunikation, Mensch-Computer-Systeme, Modern China und einige mehr. Die Universität bietet in allen Fächern die Möglichkeit zur Promotion, in ihren Graduate Schools auch interdisziplinär und international.

Die JMU hat acht Schwerpunkte:

  • Lebenswissenschaften
  • Gesundheitswissenschaften
  • Molekulare Chemie, Nanomaterialien und -prozesse
  • Quantenphänomene in neuen Materialien
  • Digitale Gesellschaft
  • Kulturelles Erbe
  • Globaler Wandel
  • Normen und Verhalten

Ihren Studierenden bietet die JMU eine moderne Lehre, die sie mit neuen Formaten wie „Inverted Classrooms“ laufend weiterentwickelt. Das Bundesforschungsministerium fördert dieses Engagement: Im „Qualitätspakt Lehre“ baut die JMU innovative Unterrichtsformen weiter aus. Besonders stark investiert sie in die Betreuung der Studierenden – das gilt vor allem für die Studieneingangsphase, in der die Uni-Neulinge intensiv unterstützt werden.

Stichwort Inklusion: Studierende mit Handicaps und chronischen Krankheiten erfahren an der JMU besondere Aufmerksamkeit. Die Uni ist bestrebt, ihre Barrierefreiheit immer weiter auszubauen. Mit der Kontakt- und Informationsstelle für Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten steht zudem eine Anlaufstelle zur Verfügung, die berät und bei Problemen im Uni-Alltag unterstützt.

Spannende Möglichkeiten ergeben sich für die Studierenden durch die Kooperationen der JMU mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Dazu gehören unter anderem das Bayerische Zentrum für angewandte Energieforschung oder das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung, in dem innovative Werkstoffe entwickelt werden. Ganz neu etabliert sind seit 2017 ein Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung und eine Max-Planck-Forschungsgruppe für Systemimmunologie.

Rankings zeigen immer wieder, dass die Universität Würzburg im weltweiten Vergleich gut abschneidet. Zum Beispiel das renommierte „Academic Ranking of World Universities“ (Shanghai-Ranking). Es gruppiert die JMU unter die 14 besten deutschen Universitäten und unter die 200 besten Universitäten der Welt.

Wer in Würzburg studiert, ist in einer Universität mit sehr langer Tradition und vielen berühmten Wissenschaftlern: Wilhelm Conrad Röntgen entdeckte 1895 in Würzburg die X-Strahlen. Neben ihm haben noch 13 andere Nobelpreisträger an der JMU geforscht und gelehrt.

 

 

 

Julius-Maximilians-Universität Würzburg

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