Wertvolles Rüstzeug
Existenzgründungen aus den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen heraus bieten große Chancen. Denn technologisch-innovative Gründungsvorhaben zeichnen sich in der Regel durch besondere Konkurrenzfähigkeit am Markt aus. Voraussetzungen sind eine tragfähige wissenschaftliche Basis und die fachliche Qualifikation. Wertvolles Rüstzeug erhält man an den Hochschulen.
Wege zum Erfolg
Im Laufe des Hochschulstudiums erhält man darüber hinaus auch die persönlichen
Fähigkeiten für den Erfolg als Selbständiger: angefangen von der notwendigen
Eigeninitiative über Kommunikations-, Motivations- und Durchsetzungsfähigkeit
bis hin zur Bereitschaft, Entscheidungen zu treffen.
An vielen Hochschulen werden auch spezielle Kurse zum Erwerb der sog. soft skills sowie gründungsrelevanter Kenntnisse wie die Erstellung eines Business-Plans angeboten.
Beispielhafte Förderprogramme
Sehr bewährt haben sich die Programme „Flügge” und „Hochsprung”. Beide haben, mit jeweils unterschiedlichem Ansatz, die Förderung der wohl unmittelbarsten Form des Wissenstransfers zum Ziel: die Unterstützung von Unternehmensgründungen aus den Hochschulen heraus durch akademisch gebildete Berufsanfänger und Hochschulwissenschaftler.
„Hochsprung”
„Hochsprung” (Hochschulprogramm für Unternehmensgründungen / Gründernetzwerk
Bayern) bietet Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
an den bayerischen Hochschulen durch ein bayernweites Netzwerk von Gründerberatern
kompetente Information, Motivation und Beratung rund um das Thema Existenzgründung.
Ausdrückliches Ziel der Initiative ist es, an bayerischen Hochschulen Bedingungen
zu schaffen, die eine dauerhafte Verankerung gründungsrelevanter Aktivitäten
sichern.
Weitere Informationen: www.hoch-sprung.de
„Flügge”
Das Bayerische Förderprogramm zum leichteren Übergang in eine Gründerexistenz
(„Flügge”) fördert seit 1997 Existenzgründungen aus den Hochschulen heraus.
Jungen Hochschulabsolventinnen und -absolventen sowie wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern mit einer innovativen Unternehmensidee wird die Möglichkeit
eröffnet, parallel zur Konzeptionsphase ihrer Unternehmensgründung für die
Dauer von bis zu zwei Jahren als Teilzeitbeschäftigte an der Hochschule zu
arbeiten und dadurch ihren Lebensunterhalt zu sichern. Zugleich können sie
in der Startphase kostengünstig Geräte, Räumlichkeiten oder andere Ressourcen
der Hochschule nutzen und dadurch die Belastungen am Beginn der unternehmerischen
Tätigkeit reduzieren. Mehr als 100 Gründungsunternehmen konnten und können bislang von der "Flügge"-Förderung profitieren. Daraus sind insgesamt 1000 neue, überwiegend hochqualifizierte Arbeitsplätze in "Flügge"-Unternehmen entstanden.
Weitere Informationen: www.fluegge-bayern.de
„Effekt!” ...
... unterstützt Mütter auf dem Weg in die berufliche Selbstständigkeit. Das mehrstufige Weiterbildungs- und Qualifizierungsprogramm für Berufsrückkehrerinnen mit Hochschulabschluss oder einer vergleichbaren Ausbildung zielt insbesondere auf Existenzgründungen von Frauen nach der Elternzeit.
Weitere Informationen: www.effekt-online.de
„GroW”
Die Gründungsinitiative der Region Ostbayern zur Wachstumsförderung, will
als regionales Netzwerk Gründungsaktivitäten an den ostbayerischen Hochschulen
fördern.
Weitere Informationen: www.grow.org
Informationsportal für Existenzgründer
Das Informationsportal
des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und
Technologie hat zum Ziel, dass Unternehmensgründer in Bayern gut vorbereitet
in die Zukunft gehen. Zu finden sind Tipps, Informationen und alles Wissenswerte
für einen geglückten Start in die eigene Existenz.
Weitere Informationen: www.startup-in-bayern.de